INSTANTROOT

Kein Gameserver gefunden.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich, Begriffe

(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der sproudstack UG (haftungsbeschränkt), Kirchweg 11a, 25794 Pahlen, Deutschland („Anbieter“), und ihren Kunden („Kunde“) über Hosting-, Server-, Domain-, E-Mail-, Gameserver-, Reseller- und sonstige IT-Dienstleistungen unter der Marke INSTANTROOT.

(2) Kunde ist Verbraucher im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Besondere gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

(4) „Prepaid“ bezeichnet Leistungen, die für einen im Voraus bezahlten, festen Nutzungszeitraum (z. B. 30 Tage) bereitgestellt werden. Die Bezahlung kann – je nach Produkt und gewählter Zahlungsart – über ein zuvor aufgeladenes Guthabenkonto oder über sonstige angebotene Zahlungsmethoden erfolgen. Die Nutzung eines Guthabenkontos ist freiwillig. Mit vorhandenem Guthaben kann der Kunde für einzelne Produkte eine automatische Verlängerung des jeweiligen Prepaid-Zeitraums aktivieren.

(5) „Verträge“ im Sinne dieser AGB sind laufzeitgebundene Leistungen mit periodischer Vergütung (z. B. monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich).

§ 2 Vertragsgegenstand, Leistungsbeschreibung

(1) Der Anbieter stellt IT-Ressourcen und Dienste bereit, insbesondere Webspace (inkl. Plesk-Umgebungen), Cloud-/vServer und Dedicated Server, Gameserver, Domain- und DNS-Dienste, E-Mail-Hosting, Managed Services (u. a. StorageCloud, Mailhosting), Reseller-Funktionalitäten sowie ergänzende Support-, Migrations- und Administrationsleistungen.

(2) Art, Umfang, technische Spezifikationen und Zielwerte (z. B. Ressourcenlimits) sowie Vergütung ergeben sich aus Angebot, Produktbeschreibung, Bestellprozess oder individueller Vereinbarung. Eine bestimmte Mindestverfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch geeignete Unterauftragnehmer/Sub-Prozessoren zu erbringen, sofern Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen gewahrt bleiben.

§ 3 Vertragsschluss, Kundenkonto

(1) Die Darstellung von Leistungen auf den Webseiten des Anbieters stellt kein verbindliches Angebot, sondern eine invitatio ad offerendum dar.

(2) Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde einen Antrag auf Abschluss eines Vertrages ab. Die automatisierte Eingangsbestätigung dokumentiert nur den Zugang der Bestellung und stellt keine Annahmeerklärung dar.

(3) Der Vertrag kommt zustande durch

(a) eine ausdrückliche Annahmeerklärung des Anbieters (z. B. per E-Mail oder im Kundenportal), oder

(b) die tatsächliche Leistungsbereitstellung bzw. automatische Freischaltung der bestellten Leistung, oder

(c) die Rechnungsstellung;
maßgeblich ist das zuerst eintretende Ereignis.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, Bestellungen aus sachlichen Gründen abzulehnen, insbesondere bei begründetem Missbrauchs-, Bonitäts-, Sanktions-, Compliance- oder Risiko-Verdacht, bei technisch fehlender Verfügbarkeit oder offensichtlichen Irrtümern (z. B. Schreib-/Rechenfehlern). Bereits erbrachte Zahlungen werden in diesem Fall unverzüglich erstattet.

(5) Die Nutzung setzt ein Kundenkonto voraus. Der Kunde hat Zugangsdaten vertraulich zu behandeln, sichere Passwörter zu wählen und unbefugten Zugriff zu verhindern; Handlungen über das Konto werden dem Kunden zugerechnet.

§ 4 Vertragsarten, Laufzeiten, Verlängerung, Kündigung

(1) Prepaid-Leistungen

a) Prepaid-Leistungen sind zeitlich befristete Leistungen, deren Nutzungszeitraum (z. B. 30 Tage) vollständig vor Beginn bezahlt wird. Die Zahlung kann je nach Produkt über Guthaben oder über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten erfolgen. Die Verwendung eines Guthabenkontos ist nicht erforderlich.

b) Der konkrete Nutzungszeitraum (z. B. 7 Tage, 30 Tage, 90 Tage) ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung.

c) Ohne aktivierte automatische Verlängerung endet die Prepaid-Leistung nach Ablauf des bezahlten Zeitraums automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

d) Der Kunde kann im Kundenportal pro Produkt eine automatische Verlängerung („Auto-Renew“) aus Guthaben aktivieren. In diesem Fall wird bei ausreichendem Guthaben zu Beginn eines neuen Zeitraums automatisch der nächste Prepaid-Zeitraum gebucht. Ist zum Verlängerungszeitpunkt kein ausreichendes Guthaben vorhanden oder eine Zahlung nicht erfolgreich, kann die Leistung nach Maßgabe von § 5 gesperrt und anschließend beendet werden.

(2) Laufzeitverträge

a) Sofern nicht anders vereinbart, beträgt die Erstlaufzeit wahlweise einen Monat, ein Quartal, ein halbes Jahr oder ein Jahr; die konkrete Laufzeit wird im Bestellprozess ausgewählt.

b) Laufzeitverträge verlängern sich jeweils automatisch um die bei Vertragsschluss gewählte Laufzeit (Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr), sofern sie nicht fristgerecht gekündigt werden.

c) Die Kündigungsfrist beträgt, sofern nicht anders vereinbart, 14 Tage zum Ende der jeweiligen Laufzeitperiode. Die Kündigung bedarf der Textform oder erfolgt über das Kundenportal.

(3) Ausnahmen für Domains und Dedicated Server

Domains und Dedicated Server können gesonderten Registrierungs-/Mietbedingungen und Registry-Regeln unterliegen. Dort gelten abweichende Laufzeiten, Kündigungsfristen sowie Verlängerungs- und Löschmechanismen gemäß Produktbeschreibung/Registry-Regeln.

(4) Außerordentliche Kündigung

Beide Parteien können aus wichtigem Grund fristlos kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei schwerwiegendem Verstoß gegen wesentliche Pflichten dieser AGB, bei gesetzlichen Verboten, wiederholtem Zahlungsverzug, erheblichen Sicherheits-/Abuse-Sachverhalten oder wenn dem kündigenden Teil die Fortsetzung des Vertrages unzumutbar ist.

(5) Lifetime-Produkte

a) Als „Lifetime“, „lebenslang“, „unbegrenzt“, „unendlich“ oder vergleichbar bezeichnete Produkte sind Leistungen, die – abweichend von Prepaid-Leistungen und laufzeitgebundenen Verträgen – einmalig vergütet werden. Eine regelmäßig wiederkehrende Vergütung fällt für das jeweilige Lifetime-Produkt nicht an, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

b) Die Bezeichnung „Lifetime“, „lebenslang“, „unbegrenzt“ oder vergleichbar beschreibt kein zeitlich unbegrenztes Bestehen der technischen Infrastruktur, sondern ein dauerhaftes Nutzungsrecht des Kunden an dem jeweiligen Produkt für die Dauer der tatsächlichen Verfügbarkeit des Produktes, längstens jedoch bis zum Eintritt eines Inaktivitätsfalls, einer berechtigten Sperrung, einer außerordentlichen Kündigung oder einer sonstigen Beendigung nach diesen AGB.

c) Ein Inaktivitätsfall liegt vor, wenn das jeweilige Lifetime-Produkt über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten nicht durch den Kunden im Kundenportal, Webinterface oder über eine vergleichbare vom Anbieter bereitgestellte Verwaltungsoberfläche aufgerufen oder genutzt wurde. In diesem Fall ist der Anbieter berechtigt, das Produkt zunächst ganz oder teilweise zu sperren, herunterzufahren oder zu deaktivieren.

d) Nach Eintritt des Inaktivitätsfalls informiert der Anbieter den Kunden nach Möglichkeit über die im Kundenkonto hinterlegten Kontaktdaten. Der Kunde ist verpflichtet, seine Kontaktdaten aktuell zu halten. Erfolgt innerhalb von vier Wochen nach Sperrung oder Deaktivierung keine Kontaktaufnahme des Kunden oder keine Reaktivierung über das Kundenportal, ist der Anbieter berechtigt, das Lifetime-Produkt endgültig zu beenden und sämtliche zugehörigen Daten, Instanzen, Konfigurationen und Backups zu löschen.

e) Nimmt der Kunde innerhalb der Sperr- oder Karenzzeit Kontakt mit dem Anbieter auf oder reaktiviert er das Produkt über das Kundenportal, wird der Inaktivitätsfall aufgehoben. Das Produkt wird anschließend im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten wieder bereitgestellt. Ein Anspruch auf Wiederherstellung bereits gelöschter Daten besteht nicht.

f) Im Fall der endgültigen Beendigung wegen Inaktivität besteht kein Anspruch auf Rückzahlung oder anteilige Erstattung des Kaufpreises, soweit keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen. Gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.

§ 5 Bereitstellung, Sperrung, Reaktivierung, Löschung

(1) Die Bereitstellung erfolgt in der Regel zeitnah nach Zahlungseingang/Freischaltung bzw. nach Vertragsschluss, soweit keine abweichenden Termine vereinbart sind.

(2) Bei Zahlungsverzug, Rücklastschrift, fehlender erfolgreicher Zahlung, Missbrauchsverdacht, Sicherheitsrisiken oder behördlicher Anordnung kann der Anbieter Leistungen ganz oder teilweise sperren. Bei Zahlungsverzug erfolgt eine Sperrung in der Regel erst nach vorheriger Zahlungsaufforderung oder Mahnung, spätestens jedoch nach erfolgloser letzter Mahnung, sofern keine besonderen Umstände eine frühere Sperrung rechtfertigen.

(3) Reaktivierungsfenster und Datenlöschung

a) Gesperrte Leistungen (mit Ausnahme von Domains, soweit Registry-Regeln entgegenstehen) bleiben grundsätzlich 7 Kalendertage ab Sperrung reaktivierbar, insbesondere durch Zahlung offener Beträge oder Beseitigung des Sperrgrundes.

b) Nach Ablauf des Reaktivierungszeitraums kann der Anbieter die betroffene Leistung endgültig beenden und sämtliche zugehörigen Daten löschen. Gelöscht werden insbesondere Instanzen, gespeicherte Daten, Konfigurationen und zugehörige Backups dieser Leistung.

c) Ein Anspruch auf Wiederherstellung besteht nach Löschung nicht. Etwaige verbleibende Backups werden nur im Rahmen von § 12 und ohne Rechtsanspruch bereitgestellt.

(4) Domains

Nach Vertragsende oder ausbleibender Verlängerung werden Domains – sofern kein rechtzeitiger Providerwechsel (Transfer) veranlasst wurde – regelmäßig gelöscht oder an die Registrierungsstelle zurückgegeben. Wiederherstellungsmöglichkeiten (z. B. Restore/Redemption) richten sich nach den Regeln der jeweiligen Registry und können mit zusätzlichen Gebühren verbunden sein. Abweichende Fristen der Registry können dazu führen, dass das in Abs. 3 genannte Reaktivierungsfenster für Domains nicht gilt.

(5) Schutzmaßnahmen

Der Anbieter ist berechtigt, zum Schutz der Plattform und anderer Kunden temporäre Maßnahmen wie Throttling, Netzwerkfilter, Null-Routing, Segmentierung des Verkehrs oder Isolierung von Instanzen einzusetzen. Solche Maßnahmen werden auf das zur Gefahrenabwehr notwendige Maß beschränkt.

§ 6 Mitwirkungspflichten, zulässige Nutzung, Gameserver

(1) Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet,

a) korrekte Stammdaten zu hinterlegen und aktuell zu halten,

b) technische Mindestanforderungen einzuhalten,

c) Sicherheits-Updates im eigenen Verantwortungsbereich zeitnah einzuspielen (soweit kein Managed Service vereinbart ist),

d) Logs und Fehlermeldungen für Supportzwecke bereitzustellen, soweit zumutbar,

e) Supportanfragen sachgerecht zu priorisieren und zu beschreiben.

(2) Unzulässige Nutzung

Unzulässig sind insbesondere:
– rechtswidrige Inhalte (insbesondere nach §§ 130 ff., 184b StGB),
– Urheberrechts-, Markenrechts- und sonstige Schutzrechtsverletzungen,
– Spam/UBE, Phishing, Betrug/Scam,
– Verbreitung oder Betrieb von Malware, Botnetzen, Command-and-Control-Infrastrukturen,
– Kinderpornografie, Terror- und Extremismus-Propaganda,
– DoS-/DDoS-Angriffe oder deren Steuerung/Anleitung,
– unautorisierte Sicherheits- und Penetrationstests,
– Kryptomining ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters,
– ressourcenintensive Hintergrundprozesse außerhalb des vertraglich vereinbarten Rahmens,
– Verletzung jugendschutzrechtlicher Anforderungen,
– Verletzung vertraglicher Nutzungsbedingungen Dritter (z. B. Publisher-EULAs, Lizenzbedingungen),
– Einsatz oder Bereitstellung von Cheats, Hacks, Exploits, illegalen Lizenzschlüsseln und vergleichbaren Tools, die Rechte Dritter verletzen oder den ordnungsgemäßen Betrieb von Spielen/Diensten stören.

(3) Gameserver

Der Kunde gewährleistet bei Nutzung von Gameservern insbesondere:

a) die Einhaltung der EULAs/Publisher-Bedingungen (z. B. Mojang/Microsoft, Valve),

b) die Beachtung von Rechten Dritter (z. B. an Mods, Assets, Texturen, Sounds),

c) die Einhaltung von Jugendschutzvorschriften sowie eigener Community- und Netiquette-Regeln,

d) den Verzicht auf unzulässige Cheats, Hacks, Exploits und illegale Keys,

e) die eigenverantwortliche Prüfung von Mod-Kompatibilität, Lizenzen und Rechteklärung.

(4) Abuse-Verfahren

Bei begründetem Abuse-Hinweis oder Verdacht auf rechts- oder vertragswidrige Nutzung kann der Anbieter Inhalte oder Instanzen vorläufig sperren, Logs sichern, den Kunden zur Stellungnahme auffordern und im Eskalationsfall Inhalte entfernen oder Verträge kündigen. Maßnahmen werden auf das erforderliche Maß beschränkt, um Missbrauch zu unterbinden und andere Kunden sowie die Infrastruktur zu schützen.

§ 7 Reseller, White-Label

(1) Reseller handeln eigenverantwortlich gegenüber ihren Endkunden und bleiben alleinige Vertragspartner des Anbieters. Sie verpflichten ihre Endkunden zur Einhaltung dieser AGB im Wege sogenannter Back-to-Back-Regelungen.

(2) Reseller gewährleisten insbesondere First-Level-Support für ihre Endkunden, korrekte Vertrags- und Stammdatenführung, rechtssichere Rechnungsstellung sowie die Beachtung datenschutz- und verbraucherrechtlicher Vorgaben.

(3) Bei Verstößen der Endkunden haftet der Reseller gegenüber dem Anbieter auf Unterlassung, Freistellung und Schadensersatz.

§ 8 Preise, Abrechnung, Zahlungsarten, Guthaben

(1) Preise verstehen sich in Euro, zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Bruttopreise ausgewiesen.

(2) Die Abrechnung erfolgt gemäß Produktbeschreibung (z. B. monatlich, jährlich, nutzungs-/verbrauchsbasiert). Verbrauchseinheiten (z. B. RAM-/CPU-Minuten, Storage, Traffic) können zeit- oder minutengenau gemessen und anteilig abgerechnet werden. Soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, sind Rechnungen für laufende Vertragsprodukte und On-Demand-Leistungen innerhalb von 4 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der vollständige Zahlungseingang beim Anbieter. Prepaid-Leistungen sind vor Leistungsbereitstellung bzw. vor Verlängerung zu bezahlen insofern eine Leistungsverlängerung vorgesehen oder gewollt ist.

 

(3) Zahlungsarten sind insbesondere: Mollie (z. B. Kreditkarte, SOFORT, Apple Pay, Google Pay, PayPal – soweit verfügbar), GoCardless (SEPA-Lastschrift) sowie Guthaben. Verfügbare Zahlarten können je Produkt/Region variieren.

(4) Guthaben

a) Guthaben kann für die Bezahlung von Prepaid-Leistungen sowie ggf. weiterer Produkte verwendet werden, sofern dies im Bestellprozess angeboten wird.

b) Die Nutzung eines Guthabenkontos ist freiwillig. Guthaben kann insbesondere dazu verwendet werden, die automatische Verlängerung einzelner Produkte („Auto-Renew“) zu ermöglichen; in diesem Fall werden fällige Beträge zum Verlängerungszeitpunkt automatisiert mit dem Guthaben verrechnet, sofern dieses ausreicht.

c) Guthaben ist grundsätzlich nicht auszahlbar und nicht übertragbar. Es verfällt nicht automatisch, kann jedoch durch Inanspruchnahme von Leistungen verbraucht werden.

d) Bonus- oder Aktionsguthaben (z. B. „+10 % bei Aufladung“) ist ebenfalls nicht auszahlbar und zweckgebunden. Eine etwaige Befristung oder besondere Verwendungsbedingungen werden bei Gewährung des Bonusguthabens transparent mitgeteilt; ein Verfall tritt nur nach den dabei kommunizierten Bedingungen ein.

e) Abweichend von Buchstabe c kann der Anbieter auf Antrag des Kunden nicht verbrauchtes Guthaben (ohne Bonus-/Aktionsguthaben) erstatten, wenn der Kunde den Vertrag aus wichtigem Grund kündigt, den der Anbieter zu vertreten hat. In diesem Fall erfolgt eine anteilige Erstattung auf die ursprüngliche Zahlungsmethode, soweit keine zwingenden gesetzlichen oder technischen Gründe entgegenstehen.

(5) Rückerstattungen

Rückerstattungen erfolgen ausschließlich auf die ursprünglich verwendete Zahlungsmethode. Gebühren und Entgelte Dritter (z. B. Zahlungsdienstleister, Banken) können – soweit zulässig – von der Erstattung in Abzug gebracht werden.

(6) Zahlungsverzug

a) Rechnungen sind, soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, innerhalb von 4 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der vollständige Zahlungseingang beim Anbieter.

b) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Kunden elektronisch und/oder postalisch zu mahnen. Der Anbieter kann den Mahnlauf insbesondere wie folgt durchführen: Zahlungserinnerung ab 1 Kalendertag nach Fälligkeit, erste Mahnung ab 7 Kalendertagen nach Fälligkeit, zweite Mahnung ab 14 Kalendertagen nach Fälligkeit, letzte Mahnung ab 21 Kalendertagen nach Fälligkeit sowie Übergabe an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt ab 30 Kalendertagen nach Fälligkeit. Gesetzliche Rechte des Anbieters bleiben unberührt.

c) Für Mahnungen gegenüber Verbrauchern werden Mahnkosten nur erhoben, soweit hierfür tatsächlich ersatzfähige Kosten entstanden sind, insbesondere bei postalischem Versand. Bei der letzten Mahnung kann für den postalischen Versand ein Auslagenersatz in Höhe von 2,50 € berechnet werden.

d) Gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB ist der Anbieter bei Zahlungsverzug berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie die gesetzliche Verzugspauschale gemäß § 288 Abs. 5 BGB in Höhe von 40,00 € geltend zu machen. Weitere gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

e) Rücklastschrift-, Chargeback-, Adressermittlungs-, Bank- und Zahlungsdienstleisterkosten, die durch eine vom Kunden zu vertretende fehlgeschlagene oder zurückgegebene Zahlung entstehen, kann der Anbieter in entstandener Höhe weiterberechnen.

f) Nach Ablauf von 30 Kalendertagen nach Fälligkeit kann der Anbieter offene Forderungen an ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt übergeben, ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten und Neubestellungen des Kunden bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen ablehnen.

(7) Aufrechnung und Zurückbehaltung

Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur hinsichtlich unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Forderungen zu.

§ 9 Domains, DNS, SSL

(1) Domainregistrierungen und -transfers erfolgen nach den Regeln der jeweils zuständigen Registry/ICANN. Der Anbieter handelt regelmäßig als Registrar oder Reseller. Die Zuteilung einer bestimmten Domain kann nicht garantiert werden.

(2) Der Kunde ist für die Richtigkeit von WHOIS-/Kontaktdaten verantwortlich und hält diese aktuell.

(3) Eine anteilige Erstattung bereits gezahlter Domainentgelte bei Transfer oder Beendigung erfolgt nicht, sofern nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart ist.

(4) Nach Vertragsende oder bei ausbleibender Verlängerung werden Domains – sofern kein rechtzeitiger Transfer erfolgt – regelmäßig gelöscht oder an die Registry zurückgegeben. Wiederherstellungsmöglichkeiten (z. B. Restore/Redemption) können gegen gesonderte Gebühren bestehen, sind aber abhängig von den Registry-Regeln.

(5) DNS-/Nameserver-Services sowie SSL-Zertifikate werden nach Maßgabe des gewählten Pakets bereitgestellt. Für die Ausstellung von Let’s-Encrypt-Zertifikaten ist eine erreichbare Konnektivität/Validierung der Domain erforderlich.

§ 10 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter stellt die Leistungen im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten mit einer hohen Betriebsbereitschaft zur Verfügung. Eine bestimmte prozentuale Mindestverfügbarkeit wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart ist.

(2) Für Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates und Anpassungen können zeitweise Unterbrechungen der Erreichbarkeit erforderlich sein. Planbare Wartungsarbeiten führt der Anbieter nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch und beschränkt Beeinträchtigungen auf ein zumutbares Maß.

(3) Maßnahmen zur Abwehr von Angriffen (z. B. DDoS-Schutz, vgl. § 17) können zu temporären Einschränkungen führen und gelten, soweit zwingend erforderlich, nicht als vertragswidrige Leistungsstörung.

§ 11 Support, Reaktionszeiten, Professional Services

(1) Supportkanäle

Der Anbieter stellt für Supportanfragen insbesondere folgende Kanäle bereit:
– Kundenportal/Ticketsystem,
– E-Mail,
– Hotline (jeweils gemäß den veröffentlichten Zeiten).

(2) Servicezeiten und Notfallkontakt

a) Reguläre Servicezeiten:
– Montag bis Freitag: 09:00–21:00 Uhr (Europa/Berlin),
– Samstag und Sonntag: 11:00–23:00 Uhr (Europa/Berlin).

b) Für kritische Ausfälle besteht ein Notfallkontakt (Priorität P1) grundsätzlich 24/7; die konkrete Erreichbarkeit und Kontaktwege werden im Kundenportal beschrieben.

(3) Mitwirkung des Kunden im Supportfall

Der Kunde hat für die Fehlersuche und -behebung angemessene Mitwirkung zu erbringen, insbesondere durch
– Bereitstellung von Logs und Fehlermeldungen,
– Beschreibung von Reproduktionsschritten,
– Gewährung erforderlicher Zugänge, soweit zumutbar.

(4) Professional Services – Leistungsumfang

Leistungen, die über den Leistungsumfang des jeweiligen Pakets hinausgehen (z. B. individuelle Administrations-, Entwicklungs-, Migrationsaufwände, Root-Server-Konfiguration, individuelle Gameserver-Mod-Pflege), werden als kostenpflichtige Professional Services nach Zeit und Material erbracht.

(5) Stundensätze Professional Services (netto, zzgl. gesetzlicher USt)

a) Administration & Konfiguration (Server/Panel/OS, Plesk, E-Mail, DNS): 39 €/h

b) Entwicklung & Scripting (Deployments, Plugins/Mods, Automationen): 52 €/h

c) Migration & Performance (Web/DB/Shop, Tuning, Caching): 52 €/h

d) Security & Forensik (Härtung, Incident-Analyse): 59 €/h

e) Notfall-Priorität P1 innerhalb der Servicezeiten: 72 €/h

f) Notfall-Priorität P1 außerhalb der Servicezeiten/Feiertag: 85 €/h

(6) Abrechnungsmodalitäten

a) Es gilt eine Zeittaktung von 15 Minuten, Mindestberechnung 15 Minuten; bei Notfällen (Priorität P1) beträgt die Mindestberechnung 30 Minuten.

b) Arbeiten außerhalb der veröffentlichten Servicezeiten werden mit einem Zuschlag von 25 % auf die jeweils gültigen Stundensätze berechnet; an Sonn- und Feiertagen beträgt der Zuschlag 50 %, sofern keine vertraglich zugesicherte 24/7-Option besteht.

c) Wiederherstellungen/Restores außerhalb des Paketumfangs, Datenrettung und manuelle Backups werden nach den vorstehenden Sätzen abgerechnet; etwaige zusätzliche Speicher- und Transferkosten können hinzukommen.

(7) Kostentransparenz, Freigabe und Prioritäten

a) Vor Beginn kostenpflichtiger Tätigkeiten erhält der Kunde eine Aufwandsschätzung. Übersteigen die voraussichtlichen Kosten 100 € netto, ist eine Freigabe des Kunden (z. B. per Ticket/Portal) erforderlich.

b) Der Kunde kann Arbeiten jederzeit stoppen; bereits angefallene Zeiten bis zum Stoppzeitpunkt werden abgerechnet.

c) Tickets werden mit einer Priorität versehen: niedrig, normal, hoch oder kritisch/Notfall (P1).
– Niedrige, normale und hohe Priorität werden ohne zusätzliche Gebühren bearbeitet.
– Bei Auswahl der Priorität „kritisch/Notfall“ fällt zusätzlich zur regulären Vergütung eine pauschale Bearbeitungsgebühr von 5 € (brutto) an, die den erhöhten Bereitschafts- und Reaktionsaufwand abdeckt.

d) Für Privatkunden (inkl. Gameserver-Endkunden) weist der Anbieter Bruttopreise im Checkout/Portal aus. Ermäßigungen für junge Endkunden oder Gemeinwohlprojekte sind auf Anfrage möglich, ohne Rechtsanspruch.

(8) Kostenfreiheit des Standardsupports

Ticketannahme, Status-, Abrechnungs- und allgemeine Anfragen sowie die Entstörung von Ausfällen im Verantwortungsbereich des Anbieters sind kostenfrei. Kostenpflichtig sind insbesondere kundenindividuelle Konfigurationen, Entwicklungs- und Migrationsarbeiten, Fehler Dritter, Fehlkonfigurationen im Verantwortungsbereich des Kunden sowie Leistungen außerhalb des vereinbarten Pakets.

§ 12 Datensicherung, Datenverlust, Wiederherstellung

(1) Für Shared- und Managed-Leistungen erstellt der Anbieter regelmäßige Backups gemäß Produktbeschreibung (z. B. tägliche Backups mit einer Vorhaltezeit von 7 Tagen). Für Root-/Dedicated-Server ist der Kunde für Backups selbst verantwortlich, sofern keine Managed-Backups beauftragt sind.

(2) Wiederherstellungen aus vorhandenen Backups erfolgen nach Absprache; sie können kostenpflichtig sein, sofern sie nicht ausdrücklich im Paketumfang enthalten sind.

(3) Der Anbieter haftet für Datenverlust nur im Rahmen von § 15. Die Wiederherstellungspflicht beschränkt sich auf den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung angefallen wäre. Nach Ablauf der in § 5 geregelten Reaktivierungs- und Vorhaltefristen können Instanzen, Daten und Backups endgültig gelöscht sein.

§ 13 Datenschutz, Auftragsverarbeitung (AVV)

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der DSGVO und der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung, abrufbar unter: https://my.instantroot.de/datenschutz

(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Der AVV kann über das Kundenportal oder durch Kontaktaufnahme über ein Support-Ticket abgeschlossen werden. Ohne wirksamen AVV erfolgt eine Auftragsverarbeitung nur im gesetzlich zulässigen Rahmen.

§ 14 Widerruf (Verbraucher), digitale Inhalte/Dienstleistungen

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu (§§ 312g, 355 BGB). Die Widerrufsfrist beginnt grundsätzlich mit Vertragsschluss.

(2) Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Anbieter die geschuldete Dienstleistung vollständig erbracht hat, der Verbraucher zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnt, und seine Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat.

(3) Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Ausführung begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat und seine Kenntnis vom Erlöschen bestätigt wurde.

(4) Vom Widerruf ausgenommen sind insbesondere Domains, SSL-Zertifikate, individuelle Konfigurationen sowie Leistungen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand rückabwickelbar sind (z. B. einmalige Registrierungen oder Zertifikatsausstellungen).

(5) Erstattungen im Widerrufsfall erfolgen ausschließlich über die ursprüngliche Zahlungsmethode. Guthaben und Bonusguthaben sind nicht auszahlbar, soweit nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen etwas anderes vorsehen.

§ 15 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, d. h. auf Schäden, mit denen typischerweise im Rahmen der jeweiligen Leistung gerechnet werden muss.

(3) Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen sowie Datenverluste außerhalb der in § 12 beschriebenen Konstellationen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Zwingende gesetzliche Haftungsregelungen (z. B. nach dem Produkthaftungsgesetz) bleiben unberührt.

§ 16 Leistungsänderungen, Produkt-/Preis-Anpassungen und AGB-Änderungen

(1) Der Anbieter kann Leistungen an den Stand der Technik, an Sicherheitsanforderungen, an regulatorische Vorgaben oder an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen anpassen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

(2) Preis- und Leistungsänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden in Textform (z. B. per E-Mail oder Portalnachricht) mitgeteilt. Bei wesentlichen nachteiligen Änderungen steht dem Kunden ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens zu. Dieses Sonderkündigungsrecht kann bis zum Wirksamwerden der Änderung, mindestens aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Änderungsmitteilung ausgeübt werden. Übt der Kunde das Sonderkündigungsrecht nicht fristgerecht aus, gelten die Änderungen als akzeptiert.

(3) Änderungen dieser AGB werden dem Kunden ebenfalls mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Bei wesentlichen nachteiligen Änderungen gilt Abs. 2 entsprechend. Der Anbieter weist in der Änderungsmitteilung auf das Sonderkündigungsrecht sowie die Bedeutung des Schweigens hin. Gesetzliche Änderungsrechte und -pflichten bleiben unberührt.

§ 17 Vertragsstörungen, DDoS, Missbrauch, Sperren

(1) Bei Störungen, die der Kunde zu vertreten hat (z. B. Fehlkonfigurationen, rechtswidrige Nutzung, Verstoß gegen Nutzungsbedingungen), kann der Anbieter den Kunden zur Abhilfe auffordern, selbst angemessene Abhilfemaßnahmen ergreifen und den hierfür entstehenden Aufwand nach den jeweils gültigen Sätzen abrechnen, sofern der Anbieter die Störung nicht zu vertreten hat.

(2) Bei DDoS-Attacken oder vergleichbaren Angriffen auf Systeme oder Netze des Kunden darf der Anbieter angemessene Schutzmaßnahmen ergreifen, einschließlich temporärer Sperren oder Null-Routes betroffener IPs/Instanzen, Verkehrsfilterung und Bandbreitenreduktion, um die Stabilität der Gesamtsysteme zu sichern. Die Maßnahmen werden auf das zur Gefahrenabwehr notwendige Maß beschränkt.

(3) Wiederholte Verstöße gegen diese AGB, Nichtabhilfe trotz Aufforderung oder erhebliche Gefährdungen rechtlicher oder technischer Interessen des Anbieters oder Dritter können eine dauerhafte Sperrung der Leistungen und eine Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigen.

§ 18 Kommunikationsform, Fristen, Nachweise

(1) Rechtserhebliche Erklärungen (z. B. Kündigungen, Fristsetzungen, Vertragsänderungen) können per E-Mail, Ticket, Kundenportal oder allgemein in Textform erfolgen, soweit nicht Schriftform gesetzlich vorgeschrieben ist.

(2) Maßgeblich ist der Zugang beim Empfänger. Portal-Benachrichtigungen gelten mit Einstellung in das Kundenkonto als zugegangen, sofern dies vertraglich vereinbart ist und der Kunde zumutbar auf das Portal zugreifen kann.

(3) Der Anbieter kann System-, Sicherheits- und Support-Logs zum Nachweis von Abläufen speichern, soweit dies erforderlich und datenschutzkonform ist.

§ 19 Übertragung von Rechten und Pflichten

(1) Der Anbieter ist berechtigt, Verträge oder einzelne Leistungen auf verbundene Unternehmen oder Erfüllungsgehilfen zu übertragen, sofern hierdurch die berechtigten Interessen des Kunden nicht unangemessen beeinträchtigt werden. Der Anbieter informiert den Kunden hierüber in angemessener Weise.

(2) Der Kunde darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur mit Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen.

§ 20 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages bzw. dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die entsprechende gesetzliche Regelung.

Stand: 06.2026

Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

sproudstack UG (haftungsbeschränkt)
Kirchweg 11a
25794 Pahlen
Deutschland
E-Mail: service@instantroot.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail oder eine Nachricht über das Kundenportal/Ticketsystem) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, wenn Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen im Zusammenhang mit diesem Vertrag erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen oder digitalen Inhalte während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Leistungen entspricht.

Hinweise zum vorzeitigen Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns Ihr Widerrufsrecht verlieren.

Bei Verträgen über die Lieferung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Ausführung des Vertrages begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt haben.

Muster-Widerrufsformular

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Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung(en) / die Bereitstellung der folgenden digitalen Inhalte (*):

Bestellt am () / erhalten am ():
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